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Dozent

Prof. Reinhart von Gutzeit

Reinhart von Gutzeit wurde 1947 in Berlin geboren. Er studierte an der Musikhochschule Köln und an den Universitäten Köln, Düsseldorf und Freiburg. Künstlerische und pädagogische Tätigkeiten übte er als Geiger, Bratscher und Dirigent aus. Von 1974 bis 1995 war er Musikschulleiter (Rheinbach, Bochum) und von 1990 bis 1995 Vorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen. Ausserdem war er langjähriges Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrats.

1983 gründete Reinhart von Gutzeit die musikpädagogischen Zeitschrift Üben & Musizieren (Schott-Verlag) und ist bis heute deren Mitherausgeber. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, insbesondere zu musikpädagogischen und musikpolitischen Themen, und wurde mit dem Journalistenpreis des Europarats ausgezeichnet.

Seit 1990 ist er Vorsitzender des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Ausserdem ist er Jurymitglied bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben (u. a. ARD-Musikwettbewerb in München).

1995 übersiedelte Reinhart von Gutzeit nach Österreich als Direktor des Bruckner Konservatoriums Linz und war für dessen Umwandlung zur Anton Bruckner Privatuniversität verantwortlich. 2004 habilitierte er sich und wurde zum Univ.Prof. für Musikpädagogik – Musikvermittlung der ABU berufen. Von 2006 bis 2014 war er Rektor der Universität Mozarteum Salzburg und von 2009 bis 2014 Präsident der Salzburg Biennale – Festival für neue Musik.

Reinhart von Gutzeit ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie Vorsitzender des Kunsthochschulbeirats NRW. Seit 2014 ist er Präsidiumsmitglied der Internationalen Stiftung Mozarteum.